Freie Martinus-Schule-Gonsenheim

Schulchronik mit Herz

•    1970: Die Schule wurde im Mittelbau der Maler-Becker-Grundschule gegründet. Insgesamt 124 Kinder besuchten die neue Schule in katholischer Trägerschaft und legten damit den Grundstein für eine lebendige Schulgemeinschaft.

•    Die Gründung war eng verknüpft mit dem Engagement und der Vision eines sicheren, wertschätzenden Lernortes, an dem sowohl Fachlichkeit als auch Persönlichkeit wachsen können.


Führung und prägende Persönlichkeit

•    Karl-Heinz Seyfried übernahm bereits mit 26 Jahren die Schulleitung (1970–2007) und prägte die Schule über Jahrzehnte mit außerordentlichem Engagement, Herzblut und einem starken Sinn für Gemeinschaft.

•    Unter seiner Leitung entwickelte sich die Martinus-Schule zu einem Ort des Lernens, Arbeitens, Lebens und Lachens. Viele ehemalige Schülerinnen und Schüler verbinden mit ihm bleibende Erinnerungen an eine Zeit der Zugehörigkeit und Gestaltungskraft.

Namensgebung und Neubau

•    1971:  Die Schule erhielt den Namen „Martinus-Schule, Grundschule Mainz-Gonsenheim“, der die Identität als Teil der Kirchengemeinde und der Region stärkte.

•    1983/1984 erfolgte der Neubau der Schule. Dank der großzügigen Unterstützung der Pfarrei St. Stephan konnte die Schule auf einem Teil des Pfarrheimgeländes errichtet werden. Dabei wurde eine Erbpacht ermöglicht, die die Zukunft der Schule sicherte.

•    1984 wurde der Grundstein gelegt; darin wurden Urkunden, Geldstücke und eine Tageszeitung eingemauert – ein symbolischer Akt, der Beständigkeit, Geschichte und Zukunft gleichermaßen festhielt.


Umzug und gemeinschaftliches Wirken

•    April 1985: Es erfolgte der ersehnte Umzug in das neue Schulgebäude. Das bewegliche Inventar trugen Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte gemeinsam – eine eindrucksvolle Demonstration von Gemeinschaft, Identifikation und Handelnder Zusammenarbeit.

•    Die Beispiellaufbahn der Gemeinschaft zeigte sich in der engen Verbundenheit von Lehrkräften, Eltern und Kindern – eine Triebfeder für eine positive Lernkultur, in der Werte wie Respekt, Unterstützung und Zusammenarbeit im Mittelpunkt standen.

Leitung im Wandel

•    Karl-Heinz Seyfried leitete die Schule bis zu seinem wohlverdienten Ruhestand. Unter seiner Ägide wuchs die Schule zu einem Ort, der Lernfreude, Zusammenarbeit und kreative Entfaltung fördert.

•    Nach dem Rückzug von Seyfried übernahm Frau Elisabeth Schmidt die Schulleitung, bis sie im Jahr 2023 den Staffelstab weitergab.

•    August 2023: Die aktuelle Schulleiterin Nanette Muth trat das Amt an. Sie betont, glücklich zu sein, an einem so schönen Ort arbeiten zu dürfen, und setzt die Tradition einer herzlichen, schülerinnen- und schülerzentrierten Bildung fort.

Trägerschaft und Struktur

•    2022 entschied sich das Bistum Mainz dazu, die Schule zu verkaufen. Das Ehepaar Veigel übernahm fortan die Hauptverantwortung als Träger der Schule.

•    Die Chronik wurde in enger Abstimmung mit Karl-Heinz Seyfried erstellt, um die authentische Geschichte der Schule zu bewahren.

Kernbotschaft und Werte

•    Die Chronik betont eine ganzheitliche Bildung, die kognitive Entwicklung mit emotionaler Kompetenz und respektvoller Beziehungsqualität verbindet.

•    Der Fokus liegt auf einer Lernumgebung, in der Denken und Fühlen als Einheit gesehen werden, in der Sicherheit, Zugehörigkeit und aktive Beteiligung die Lernprozesse stärken.

•    Die Freie Martins-Schule Gonsenheim versteht sich als ein Ort, an dem Lernen, Arbeiten, Leben und Lachen zusammenkommen – ein lebendiges Bildungshaus mit Herz.

Autorin der Chronik
Nanette Muth, Rektorin der Freien Martinus-Schule Gonsenheim 

Quellenhinweis: Jubiläumsausgabe: 25 Jahre Martinus-Schule Gonsenheim, 1995
 

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